Begleitung durch die KGSt

Ende 2002 erfolgten die ersten Schritte Richtung Projekt IZ der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach. Zur Unterstützung dieses bis dahin im kommunalen Bereich der Bundesrepublik einzigartigen Vorhabens wurde eine externe Begleitung für sinnvoll erachtet.

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), der von den Städten, Gemeinden und Kreisen gemeinsam getragene Fachverband für kommunales Management, welche dieses Thema auch bundesweit als Beitrag zur kommunalen Haushaltskonsolidierung forcieren wollte, konnte dafür gewonnen werden.

www.kgst.de

Auftakt im Dezember 2002

Die Oberbürgermeister der vier beteiligten Städte, jeweils ein Mitglied der Personalvertretung (Vorsitzender oder Vertretung) sowie Führungskräfte aus der Verwaltung legten bei der ersten gemeinsamen Sitzung im Dezember 2002 die ersten Ziele des Projekts IZ fest und, nach Schaffung der Strukturen für die Zusammenarbeit, landeten kommunale Aufgaben im Ideenpool mit dem Ziel der gemeinsamen Erledigung.

Umsetzung der Vorhaben des Projekts IZ

Workshops zur Auswahl von Handlungsfeldern

Zuerst wurden in allen vier Kommunen in Strategieworkshops Handlungsfelder ausgewählt, die die jeweilige Stadt für eine systematische interkommunale Zusammenarbeit vorschlug. Beim anschließenden Treffen der vier Städte Anfang 2003 wurden diese Vorschläge gemeinsam beraten und es erfolgte die Entscheidung über die Startprojekte.

Projektstruktur und Projektorganisation

Kurz darauf, im April 2003, beschlossen die vier Kommunen den grundlegenden Ertrags- und Lastenverteilerschlüssel, der dazu dient, sowohl Ertrag als auch finanzielle Belastung gerecht zu verteilen (orientiert an der Einwohnerzahl).

Im Mai 2003 nahm das Koordinationsteam aus Vertretern der vier Kommunen seine Arbeit auf und im Juni wurde der Leiter des Projekts IZ als Gesamtprojektkoordinator eingesetzt und das Projektbüro eröffnet.

Vereinbarungen: IZ Rahmenvereinbarung vom 01.10.2003 und Allgemeine Verwaltungsvereinbarung

Die Ergebnisse des Projekts IZ wurden nach neunjähriger Laufzeit zusammen mit dem Konzept zur Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit in einem Bericht zusammen gefasst. Darin werden neben der mit Einsparungen und Entlastungseffekten verbundenen Zusammenlegung von Aufgaben auch die aktuellen Projekte sowie die weiteren Vorhaben der interkommunalen Zusammenarbeit beschrieben.

Am 20. Oktober 2011 fand das 47. Treffen der Lenkungsgruppe des Projekts IZ statt. Bei diesem Treffen wurde ein neues Konzept für die interkommunale Zusammenarbeit der vier Städte beschlossen, das unter anderem vorsieht, dass die Lenkungsgruppe als zentrales Steuerungsorgan des Projekts IZ künftig in der NKS aufgeht. Die NKS ist damit das zentrale Steuerungsorgan der interkommunalen Zusammenarbeit von Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach, verbunden mit einer neuen Struktur

Wir 4 - Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach

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