Projekt InformationsTechnologie

12.11.2015

Projekt InformationsTechnologie

Das Kommunalunternehmen der Städte Erlangen, Fürth und Schwabach übernahm zum 01.01.2010 die komplette IT-Dienstleistung für die drei beteiligten Städte mit dem Auftrag der Sicherung der Qualität der Leistungserbringung.

 

 

  • Projektdauer: 6 1/2 Jahre (Start im März 2003; Ende im Dezember 2009)

  • Operativer Betriebsstart von KommunalBIT war am 01.01.2010

 

Projektstart, Projektverlauf und Ergebnis

Aus: Wir 4 - Informationen über die Interkommunale Zusammenarbeit N-FÜ-ER-SC, Nr. 4, Mai 2005:

„Das Projekt 'Interkommunale Zusammenarbeit – Informationstechnik' wurde im November 2003 gestartet. Zunächst sollte untersucht werden, ob eine Zusammenarbeit der vier Städte im Bereich Datenverarbeitung möglich und wenn ja, auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
Es wurde sehr schnell deutlich, dass eine wirtschaftlichere Aufgabenerledigung nur dann erreichbar ist, wenn in allen Städten für gleiche Zwecke auch dieselbe Software eingesetzt wird. Eine Bestandsaufnahme in den 4 Städten ermittelte aber gerade hier ein großes Defizit: nur 2 (von über 60) Fachverfahren kommen in allen vier Städten zum Einsatz.
Die technische Machbarkeit einer Kooperation ist zwar gegeben, eine Vereinheitlichung der Fachanwendungen wird aber als zwingend notwendig angesehen, vor allem bei den großen Verfahren (wie z.B. im Personal- und Finanzwesen und bei den KfZ-Verfahren).
Dieses Ergebnis formulierte die Projektgruppe im Grobkonzept, das sie im Mai 2004 der Lenkungsgruppe vorgelegt hat. Die Projektgruppe wurde daraufhin beauftragt – unter Mithilfe einer externen Unternehmensberatung - die Wirtschaftlichkeit einer Zusammenarbeit zu ermitteln.
Das Ergebnis ist in der Lenkungsgruppensitzung im April 2005 vorgestellt worden. Fazit dieser Untersuchung war, dass eine Zusammenlegung der 4 IT-Einheiten in einer gemeinsamen kommunalen Einrichtung … positive finanzielle Auswirkungen haben kann, wenn Soft- und Hardware konsolidiert werden. … Die hierfür notwendigen Anschubinvestitionen, z. B. auch in Infrastruktur wie den Aufbau eines gemeinsamen Datennetzes, machen die Zusammenarbeit nach 3-4 Jahren profitabel.“

Dem Beschluss der Lenkungsgruppe folgten umfangreiche Prüfungen und Abstimmungsprozesse, in deren Verlauf sich für die Stadt Nürnberg heraus kristallisierte, dass die Aufagben im Bereich IT zweckmäßigerweise weiterhin innerhalb der eigenen Kommune wahrgenommen und reformiert werden.

 

Beschluss der IZ-Lenkungsgruppe vom 06.10.2008

Das IT-Projekt der vier Städte wurde ohne Umsetzungsergebnis durch Beschluss der IZ-Lenkungsgruppe vom 6.10.2008 beendet. Das daran anschließende IT-Projekt der drei Städte ER – FÜ – SC wurde in der gleichen Sitzung beschlossen.

 

Die Städte Erlangen, Fürth und Schwabach gründen KommunalBIT

Höchst konzentriert wurde dieses Projekt in sechs Monaten zum Abschluss gebracht. Schon im Juni 2009 wurden die Stadtratsbeschlüsse zur Gründung des gemeinsamen Kommunalunternehmens KommunalBIT gefasst. Mit einem "gemeinsamen Kommunalunternehmen" betraten die Städte dabei juristisches und organisatorisches Neuland. Zwischenzeitlich beträgt die Minderung des jährlichen Gesamtaufwandes insgesamt ca. 7 % des bisherigen Gesamtaufwandes.

 

Mitteilungsblatt der Stadtverwaltung Erlangen, 09.07.2009

„Die Städte Erlangen, Fürth und Schwabach haben die Gründung eines gemeinsamen kommunalen IT-Unternehmens „KommunalBIT“ beschlossen. Die Entscheidung hierfür trafen die Stadträtinnen und Stadträte in der letzten Juniwoche.
Dem Kommunalunternehmen werden die Aufgaben der Informationstechnik-Ämter bzw. Abteilungen der drei Städte übertragen. Am 1. Januar 2010 soll KommunalBIT seinen operativen Betrieb aufnehmen. Seinen Sitz wird es in Fürth haben.
Ziel der gemeinsamen Einrichtung ist, die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen der Informations- und Kommunikationstechnik zukunftssicher und nicht zuletzt wirtschaftlich optimiert bewältigen zu können. An dem Projekt, das nun in die Realisierungsphase eintritt, wurde in den beteiligten Kommunen seit Oktober 2008 mit Hochdruck gearbeitet. Nachdem ihre Stadträte jeweils mit klarer Mehrheit grünes Licht für KommunalBIT gegeben hatten, zeigten sich OB Siegfried Balleis (Erlangen), OB Thomas Jung (Fürth) und OB Matthias Thürauf (Schwabach) sehr zufrieden. Die Beschlüsse seien, so die Stadtoberhäupter unisono, „ein Meilenstein der Interkommunalen Zusammenarbeit im mittelfränkischen Großraum“.
OBM Balleis weiter: „Die Entscheidung war reif. Jetzt können wir ge- und entschlossen die Sache angehen, die Technik auf einen einheitlich hohen, zukunftssicheren Standard bringen, Verwaltungsprozesse verbessern und damit langfristig die Haushalte entlasten, worüber sich die Bürgerinnen und Bürger sehr freuen dürften“.

 

Weiter Informationen zu KommunalBIT unter
www.kommunalbit.de

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