19.02.2016

Projekt Hospitation

„Darf ich mal vorbeikommen...“

Mit diesem Titel wird für den Austausch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Städten Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach geworben.

In der Sitzung der Nachbarschaftskonferenz am 24.05.2012 wurde beschlossen, dass der Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwischen den vier Städten stärker gefördert werden soll. Seit 2013 gibt es ein Hospitationskonzept, das von den vier Personalämtern entwickelt wurde, um die Möglichkeit des intensiveren Wissensaustauschs durch den Besuch von Beschäftigten über die inner-städtischen Grenzen hinweg zu unterstützen.
Informationsnetzwerke werden neu geschaffen, bestehende Kooperationen gestärkt. Der gegenseitige Austausch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt sowohl bei den entsendenden Städten als auch bei den aufnehmenden Städten zu einem Wissensaustausch, der zu einer Optimierung der Prozesse führen kann. So können Arbeitsabläufe, die durch Kontinuität und/oder die unterschiedlichen Größenverhältnisse geprägt sind, kritisch hinterfragt und ggfs. optimiert werden (z.B. Arbeitsprozesse und Aufgabenzuteilungen im Bauhof einer kleineren Stadt können auch für den Bauhof einer größeren Stadt sinnvoll sein).
Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet selbst ein kurzer Austausch einen wertvollen Perspektivwechsel, der zu einer Erhöhung der Motivation führen kann.
Grundsätzlich sind alle denkbaren inhaltlichen und zeitlichen Formen möglich: z.B. kurzfristige Informationsaufenthalte, ein- bis mehrtägige Hospitationen oder Mentoring-Programme über die Stadtgrenzen hinaus. Der Austausch kann einige Tage bis zu mehreren Monaten dauern.
Ob die Programme auf einem einseitigen (z.B. Mitarbeiterin der Stadt Nürnberg hospitiert zwei Wochen in Erlangen), einem gegenseitigen (z.B. Mitarbeiterin der Stadt Fürth hospitiert zwei Tage in Schwabach, anschließend ist ein Mitarbeiter der Stadt Schwabach zu Gast in der Stadt Fürth) oder einem mehrseitigen (mehr als zwei beteiligte Städte) Austausch beruht, wird im Einzelfall entschieden. Gegen- bzw. mehrseitige Austauschprogramme stellen jedoch sicher, dass jeder Partner die Vorteile des entsendenden und aufnehmenden Bereichs wahrnehmen kann.
Austauschprogramme bei anderen Städten können auch ein effektives Einarbeitungsinstrument für Führungskräfte und Fachspezialisten darstellen.
In besonderen Situationen (z.B. fachliche Einarbeitungsprozesse bei Stellenneubesetzungen) ist auch ein Einsatz von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus den IZ-Städten gegen Personalkostenerstattung eine sinnvolle Austausch-Variante.

Wir 4 - Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach

logo nuernberg

logo fuerth

logo erlangen

logo schwabach

Hinweis zur Verwendung von Cookies auf dieser Seite

Indem Sie unsere Website nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Verstanden